Deutscher Infografik Preis 2014

Auf Initiative des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und seiner Partner aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft wird 2014 zum ersten Mal der Deutsche Infografik Preis (DIP) verliehen. Für die einzelnen Arbeiten werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro gestiftet.

Deutscher Infografik Preis Die Preisträger in der Kategorie Wissenschaft sind Dr. Jan Arpe (Bertelsmann Stiftung) mit seiner Arbeit „GED VIZ - Globalisierung verstehen und vermitteln“ und Michael Stünzi (Zürich) mit seinem Film „Unterwasserlärm“. In der Kategorie Medien erhielt Paul Blickle (Zeit Online) einen Preis für seine Infografik „Arbeitslosigkeit: Wo das Jobwunder stattfindet — und wo nicht“. In der Kategorie Independent wurde Nayeli Zimmermann (SV Associates) für ihre Arbeit „Das Geld liegt auf der Straße“ ausgezeichnet. Der Recherchepreis ging an David Gärtner (Hochschule Augsburg) für seine Arbeit „Resolution 181 – Ein Konflikt und seine Geschichte“. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am 21. Februar 2014 im Metahaus in Berlin statt.

Ansprechpartner:

DIW Berlin – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
Ralf Messer | Geschäftsführer Vereinigung der Freunde des DIW Berlin
Jan Schwochow | Vorsitzender der Jury des Deutschen Infografikpreises
Mohrenstraße 58, 10117 Berlin
T +49 30 89 789-569 / -181
www.deutscherinfografikpreis.de
infografik@diw.de

Stichwort Infografik

Infografiken müssen komplexe Sachverhalte für die jeweilige Zielgruppe in verständlicher Form aufbereiten. Sie verleihen Informationen mehr Gewicht und bieten Möglichkeiten, die größer werdenden Datenmassen anschaulich in den Griff zu bekommen – das macht sie zum Medium der Stunde. Infografiken sind also mehr als farblich aufgepeppte Säulen- oder Tortendiagramme und erfordern ein hohes Maß an analytischem Denken. Große Entwicklungspotentiale und Anwendungsmöglichkeiten für Infografiken bieten die Online-Medien. Auch in diesem Medium sind schnelle und qualitativ hochwertige Informationen gefragt. Die Informationsvermittlung via Audio, Video, Infografik wird gegenüber langatmigen Textpassagen rasant steigen.